Low Carb – Schulmedizin

Die Titelseite des aktuellen Deutschen Ärzteblattes:

Ach was? Welch Überraschung: Kohlenhydrate (=Zucker) erhöhen die Insulinsekretion (weiß jeder Erstsemester Medizin). Weniger Kohlenhydrate, weniger Insulin. Sagen wir seit 10 Jahren (aber nur weil´s Pur Life erst 10 Jahre gibt) und wissen wir seit 30 Jahren. Aber Breaking News in der Medizin.

Titelthema des Deutschen Ärzteblattes. Low Carb und ketogene Ernährung bei und gegen Diabetes. Haben wir schon vor Jahren viele Artikel drüber geschrieben. Und immer wieder gesagt. Eigentlich für alle Leser hier was komplett triviales, was simples, was eigentlich komplett Selbstverständliches.

Das Titelbild wollte ich nur mal zeigen, um zu zeigen wie weit die Schulmedizin bei den Ernährungswissenschaften ist. Nämlich gerade mal in den Kinderschuhen, oder eher gerade mal geboren. Da muss ich mich für meine Zunft (die Ärzteschaft) wirklich schämen. Da wurden seit 30 Jahren und länger, arme Diabetiker mit Kohlenhydraten vergiftet. Von der Schulmedizin abgesegnet.

Trotzdem schön das Titelbild, immerhin ein Meilenstein in der Diabetesbehandlung in Deutschland, auch wenn´s 30 Jahre zu spät kommt. Aber so ist das immer in der Medizin. Schlimmer aber die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung), die immer noch bei 50% und mehr Kohlenhydratanteil in der Nahrung ist. Mal sehen, wie lange die noch brauchen, um vielleicht doch mal die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten 40 Jahre an sich heranzulassen, falls überhaupt mal.

Die Schulmedizin fängt gerade jetzt erst an zu lernen, dass zu viele Kohlenhydrate einfach nicht gut für uns sind. Noch in den Kinderschuhen. Was Vitamine angeht, sind wir noch Lichtjahre entfernt, bis die Schulmedizin in Deutschland da ein bisschen klüger wird. Wir werden sehen. Auf die langsamen Mühlen deutscher Bürokratie müssen wir bei Pur-Life aber nicht warten. Wir fangen heute mit gesundem Lebensstil an!!! Und haben auch schon gestern längst damit begonnen.

 

Über den Autor
Dr. Volker Zitzmann

5 Kommentare
  • Luise Z. vor 5 Monaten
    Ja, ich bin auch traurig und wütend, wenn ich daran denke, wie meine Großmutter veräppelt wurde. Immer nur ganz wenig Butter aufs Brot und Vorsicht bei Eiern, ja nicht zuviele essen. Es war schwierig, sich damals Klarheit zu verschaffen, ob der Rat des Arztes auch wirklich stimmt. Heute haben wir das Internet und purlife. Ich bin sehr froh darüber und auch dankbar dafür.
  • Angelika vor 5 Monaten
    Ich hatte mal eine Vorstufe zum Diabettes und bin immer wieder in den Unterzucker gerutscht. Ein Diabetologe hat mit dann erklärt, das meine Bauchspeicheldrüse Zuviel Insulin produziert. Ich sollte auch Kohlehydrate essen und mein Gewicht reduzieren, aber gleichzeitig viel Fett aufs Brot, damit die Kohlenhydrate nicht zu schnell ins Blut gehen
  • Ute M. vor 6 Monaten
    Oh jaaaa. Mir hat mal ein Diabetologe auf eine Diagnose nach dem Zuckerbelastungstest gesagt, dass mein Blutzucker hoch ist und mein Insulinspiegel auch. Auf meine Frage, was man jetzt tut, kam ein "ja nichts, abwarten". - Man könnte als mögliche Denkblase zufügen: "Abwarten, bis sie ganz in der Diabetes ist, dann Medikamente einsetzen und sich freuen, dass man schon wieder einen Patienten mehr hat." ARRRG. Aber es gibt doch vernünftige Ärzte: Meine Frauenärztin, die übrigens auf meine sonstigen Symptome (Gürtelrose, Infektanfälligkeit...) hin einen Zuckerbelastungstest empfohlen hatte (nicht etwa mein Diabetologen-Hausarzt!), hat mir dann auf die Werte auch die richtige Diagnose gestellt: Wenn Sie so weitermachen, sind Sie in 5 bzw. 10 Jahren Diabetikerin. Das hat mich gerettet. Und was da noch für Ärzte sonst rumlaufen, die älteren Menschen Insulintabletten verschreiben, als wäre Diabetes eine ganz normale Alterserscheinung wie graue Haare, ist unglaublich. Noch nicht mal ein Wort zur Ernährung fällt da in der Sprechstunde. Und wenn wir dann Opa und Oma sagen, sie sollten vielleicht doch mal auf ihren Hefezopf verzichten, oder das Marmeladenbrot. Dann wird nur verständnislos geschaut, das sei doch nicht schlimm, sei doch keine Süßigkeit und überhaupt nicht schlimm.
  • Martina vor 6 Monaten
    Ich fühle mich hier bei euch gut angekommen. Öhm, ihr seid aber zum Glück nicht die Einzigen die diese Dinge so sehen, mich hat die Logi Methode und in erster Linie beyond diet, und die vielen Menschen (Sportler usw.), die damit verknüpft waren vor x-Jahren zum Eiweiß gebracht. Ein einfacher Stoffwechseltypenfragebogen online brachte schon Erhellung. Die DGE und die Ärzteschaft, bzw. was den Medizinern an den Unis beigebracht wird, habe ich auf diesem Weg einschätzen gelernt. Das Problem ist glaube ich die Nahrungsmittelindustrie mit Fertigfutter und gigantischen Werbeetats, und unmündige, faule Bürger, die diesen Mist in Massen essen und sich nicht bewegen wollen. Weder körperlich noch geistig. Weiterkämpfen!
  • Claudia L. vor 6 Monaten
    Ich kann mich noch erinnern, dass meine Großmutter (Insulin spritzend) immer auf ihr "Spätstück" , halbe Leberwurstschnitte, vor dem Schlafen bestand. So wie es der Doktor geraten hat. Danke Volker für deine Artikel!

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