BORG SKALA - TRAININGSINTENSITÄT

Um im richtigen Belastungsbereich zu trainieren empfehlen wir grundsätzlich das Tragen einer Pulsuhr. Damit kann man genau sehen, in welchem Bereich man gerade trainiert und kann die Belastung entsprechend steuern.

Für Menschen die Betablocker (oder andere antiarrhythmische Herzmedikamente) einnehmen ist der Puls durch die Medikamente gedrosselt und daher kein geeignetes Steuerungsinstrument für die Belastung mehr, d.h. trotz zum Teil hoher Belastung ist der Puls relativ niedrig und repräsentiert daher nicht mehr die wirkliche Belastung.

Für diese Sportler und für Sportler die keine Pulsuhr besitzen eignet sich die Borg-Skala, um die Belastungsintensität ungefähr abzuschätzen.

 

Die Borg Skala sieht wie folgt aus:
Belastungsstufe Subjektives Empfinden
7 sehr sehr leicht
8  
9 sehr leicht
10  
11 leicht
12  
13 etwas anstrengend
14  
15 schwer
16  
17 sehr schwer
18  
19 sehr sehr schwer
   
   
   

 

 

 (Regenerationstraining)

 

(Fettverbrennungstraining)

 

 (Herz-Kreislauftraining)

 

(Anaerobes Training)

 

 

 

 

 

Um nun zu dem zum Belastungsempfinden passenden Puls zu gelangen, muss man nur noch die Belastungsstufe, also die Zahl in der linken Spalte mit 10 multiplizieren. Beispiel: eine Belastung die man als „leicht“ empfindet entspräche also einem ungefähren Puls von 110 Schlägen/min.

Diese Skala ist sehr leicht zu handhaben und eignet sich daher hervorragend auch ohne Pulsuhr oder bei Einnahme von Herzmedikamenten in der richtigen Belastungszone zu trainieren.

Über den Autor
Dr. Volker Zitzmann

2 Kommentare
  • URSULA B. vor 1 Jahr
    Hmm Subjektives Empfinden...?
  • Fritz Kärcher vor 1 Jahr
    Wo ist hier das Alter berücksichtigt. Für eine Person ist einn Puls mit 150 schon eine max,Belastung u.darüber hienaus.

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